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§ 314a StGB

  • juristi.Red
  • 8. Juni 2025 um 17:15
  • 4. März 2026 um 12:24
  • 183 mal gelesen
  • juristi.kon Fachbegriff
  • einfach
  • Tätige Reue

    (1) Das Gericht kann die Strafe in den Fällen des § 307 Abs. 1 StGB und des § 309 Abs. 2 StGB nach seinem Ermessen mildern (§ 49 Abs. 2 StGB), wenn der Täter freiwillig die weitere Ausführung der Tat aufgibt oder sonst die Gefahr abwendet.

    (2) Das Gericht kann die in den folgenden Vorschriften angedrohte Strafe nach seinem Ermessen mildern (§ 49 Abs. 2 StGB) oder von Strafe nach diesen Vorschriften absehen, wenn der Täter

    1. in den Fällen des § 309 Abs. 1 StGB oder § 314 Abs. 1 StGB freiwillig die weitere Ausführung der Tat aufgibt oder sonst die Gefahr abwendet oder
    2. in den Fällen des
      • a) § 307 Abs. 2 StGB,
      • b) § 308 Abs. 1 und 6 StGB,
      • c) § 309 Abs. 6 StGB,
      • d) § 311 Abs. 1 StGB,
      • e) § 312 Abs. 1 und 6 Nr. 1 StGB,
      • f) § 313 StGB, auch in Verbindung mit § 308 Abs. 6 StGB,

    freiwillig die Gefahr abwendet, bevor ein erheblicher Schaden entsteht.

    (3) Nach den folgenden Vorschriften wird nicht bestraft, wer

    1. in den Fällen des
      • a) § 307 Abs. 4 StGB,
      • b) § 308 Abs. 7 StGB,
      • c) § 311 Abs. 3 StGB,
      • d) § 312 Abs. 6 Nr. 2 StGB,
      • e) § 313 Abs. 2 StGB in Verbindung mit § 308 Abs. 7 StGB
      • freiwillig die Gefahr abwendet, bevor ein erheblicher Schaden entsteht, oder
    2. in den Fällen des § 310 StGB freiwillig die weitere Ausführung der Tat aufgibt oder sonst die Gefahr abwendet.

    (4) Wird ohne Zutun des Täters die Gefahr abgewendet, so genügt sein freiwilliges und ernsthaftes Bemühen, dieses Ziel zu erreichen.

    Fassung ab 15. Jan 2026

    _____________________

    Fassung bis einschl 14. Jan 2026

    (1) ...

    (2) Das Gericht kann die in den folgenden Vorschriften angedrohte Strafe nach seinem Ermessen mildern (§ 49 Abs. 2 StGB) oder von Strafe nach diesen Vorschriften absehen, wenn der Täter

    1. in den Fällen des § 309 Abs. 1 StGB oder § 314 Abs. 1 StGB freiwillig die weitere Ausführung der Tat aufgibt oder sonst die Gefahr abwendet oder
    2. in den Fällen des
      • a) § 307 Abs. 2 StGB,
      • b) § 308 Abs. 1 und 5 StGB,
      • c) § 309 Abs. 6 StGB,
      • d) § 311 Abs. 1 StGB,
      • e) § 312 Abs. 1 und 6 Nr. 1 StGB,
      • f) § 313 StGB, auch in Verbindung mit § 308 Abs. 5 StGB,

    freiwillig die Gefahr abwendet, bevor ein erheblicher Schaden entsteht.

    (3) Nach den folgenden Vorschriften wird nicht bestraft, wer

    1. in den Fällen des
      • a) § 307 Abs. 4 StGB,
      • b) § 308 Abs. 6 StGB,
      • c) § 311 Abs. 3 StGB,
      • d) § 312 Abs. 6 Nr. 2 StGB,
      • e) § 313 Abs. 2 StGB in Verbindung mit § 308 Abs. 6 StGB
      • freiwillig die Gefahr abwendet, bevor ein erheblicher Schaden entsteht, oder
    2. in den Fällen des § 310 StGB freiwillig die weitere Ausführung der Tat aufgibt oder sonst die Gefahr abwendet.

    (4) ...

    • Strafrecht
    • Vergiftung
    • tätige Reue
    • Explosion
    • Verstrahlung
    • Überschwemmung
    • § 314a StGB

Tätige Reue

(1) Wenn's um die Fälle nach § 307 Abs. 1 StGB und § 309 Abs. 2 StGB geht, kann das Gericht die Strafe nach eigenem Ermessen mildern (§ 49 Abs. 2 StGB), wenn der Täter freiwillig aufhört, die Tat auszuführen oder die Gefahr irgendwie abwendet.

(2) Das Gericht kann die Strafe, die in den folgenden Vorschriften angedroht wird, ebenfalls nach seinem Ermessen mildern (§ 49 Abs. 2 StGB) oder ganz darauf verzichten, wenn der Täter:

  1. in den Fällen von § 309 Abs. 1 StGB oder § 314 Abs. 1 StGB freiwillig aufhört, die Tat auszuführen oder die Gefahr abwendet, oder
  2. in den Fällen von:

    • a) § 307 Abs. 2 StGB,
    • b) § 308 Abs. 1 und 6 StGB,
    • c) § 309 Abs. 6 StGB,
    • d) § 311 Abs. 1 StGB,
    • e) § 312 Abs. 1 und 6 Nr. 1 StGB,
    • f) § 313 StGB, auch in Verbindung mit § 308 Abs. 6 StGB,

    freiwillig die Gefahr abwendet, bevor ein größerer Schaden entsteht.

(3) Nach den folgenden Vorschriften wird nicht bestraft, wer:

  1. in den Fällen von:

    • a) § 307 Abs. 4 StGB,
    • b) § 308 Abs. 7 StGB,
    • c) § 311 Abs. 3 StGB,
    • d) § 312 Abs. 6 Nr. 2 StGB,
    • e) § 313 Abs. 2 StGB in Verbindung mit § 308 Abs. 7 StGB,

    freiwillig die Gefahr abwendet, bevor ein erheblicher Schaden entsteht, oder

  2. in den Fällen von § 310 StGB freiwillig die weitere Ausführung der Tat aufgibt oder die Gefahr abwendet.

(4) Wenn die Gefahr ohne das Zutun des Täters abgewendet wird, reicht es, wenn er sich ernsthaft bemüht, dieses Ziel zu erreichen.

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