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§ 096 PatG

  • sophme
  • 22. Oktober 2026 um 23:40
  • 22. Oktober 2026 um 23:52
  • 14 mal gelesen
  • juristi.kon Fachbegriff
  • einfach erklärt
  • Berichtigung des Tatbestands einer Entscheidung

    (1) Enthält der Tatbestand der Entscheidung andere Unrichtigkeiten oder Unklarheiten, so kann die Berichtigung innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung der Entscheidung beantragt werden.

    (2) Das Patentgericht entscheidet ohne Beweisaufnahme durch Beschluss. Hierbei wirken nur die Richter mit, die bei der Entscheidung, deren Berichtigung beantragt ist, mitgewirkt haben. Der Berichtigungsbeschluss wird auf der Entscheidung und den Ausfertigungen vermerkt.

    • Patentrecht
    • Tatbestand
    • Berichtigung
    • Entscheidung
    • Patentgericht
    • Bundespatentgericht
    • Verfahrensvorschriften
    • Klageverfahren
    • § 96 PatG

Berichtigung des Tatbestands einer Entscheidung

(1) Enthält der Tatbestand einer Entscheidung des Bundespatentgerichts Unrichtigkeiten oder Unklarheiten, die über offensichtliche Schreib- oder Rechenfehler hinausgehen, kann eine Berichtigung beantragt werden.

Der Antrag muss innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung der Entscheidung gestellt werden.

(2) Das Bundespatentgericht entscheidet über den Berichtigungsantrag durch Beschluss, ohne eine Beweisaufnahme durchzuführen. Dabei dürfen nur die Richter mitwirken, die bereits an der ursprünglichen Entscheidung beteiligt waren.

Der Berichtigungsbeschluss wird auf der ursprünglichen Entscheidung und ihren amtlichen Ausfertigungen vermerkt.

_______________________________

Praxis-Beispiel: In einem Urteil des Bundespatentgerichts wird eine wichtige Aussage des Patentinhabers im Tatbestand unzutreffend wiedergegeben. Der Patentinhaber beantragt innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung die Berichtigung. Die Richter, die das Urteil erlassen haben, entscheiden darüber ohne Beweisaufnahme durch Beschluss.

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