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Artikel 143c GG

  • sophme
  • 18. Januar 2026 um 16:32
  • 163 mal gelesen
  • juristi.kon Fachbegriff
  • einfach erklärt
  • "Finanzielle Ausgleichszahlungen an die Länder nach Abschaffung von Gemeinschaftsaufgaben"

    (1) Den Ländern stehen ab dem 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2019 für den durch die Abschaffung der Gemeinschaftsaufgaben Ausbau und Neubau von Hochschulen einschließlich Hochschulkliniken und Bildungsplanung sowie für den durch die Abschaffung der Finanzhilfen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden und zur sozialen Wohnraumförderung bedingten Wegfall der Finanzierungsanteile des Bundes jährlich Beträge aus dem Haushalt des Bundes zu. Bis zum 31. Dezember 2013 werden diese Beträge aus dem Durchschnitt der Finanzierungsanteile des Bundes im Referenzzeitraum 2000 bis 2008 ermittelt.

    (2) Die Beträge nach Absatz 1 werden auf die Länder bis zum 31. Dezember 2013 wie folgt verteilt:

    1. als jährliche Festbeträge, deren Höhe sich nach dem Durchschnittsanteil eines jeden Landes im Zeitraum 2000 bis 2003 errechnet;
    2. jeweils zweckgebunden an den Aufgabenbereich der bisherigen Mischfinanzierungen.

    (3) Bund und Länder überprüfen bis Ende 2013, in welcher Höhe die den Ländern nach Absatz 1 zugewiesenen Finanzierungsmittel zur Aufgabenerfüllung der Länder noch angemessen und erforderlich sind. Ab dem 1. Januar 2014 entfällt die nach Absatz 2 Nr. 2 vorgesehene Zweckbindung der nach Absatz 1 zugewiesenen Finanzierungsmittel; die investive Zweckbindung des Mittelvolumens bleibt bestehen. Die Vereinbarungen aus dem Solidarpakt II bleiben unberührt.

    (4) Das Nähere regelt ein Bundesgesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf.

    • Grundgesetz
    • Ausgleichszahlung
    • Länder
    • Abschaffung
    • Gemeinschaftsaufgaben
    • Schlussbestimmung
    • Übergangsbestimmungen
    • Art. 143c GG
    • finanziell

"Finanzielle Ausgleichszahlungen an die Länder nach Abschaffung von Gemeinschaftsaufgaben"

(1) Den Ländern stehen vom 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2019 jährlich Zahlungen aus dem Bundeshaushalt zu. Diese gleichen den Wegfall von Bundesfinanzierungsanteilen aus, der durch die Abschaffung der Gemeinschaftsaufgaben im Hochschulbau, bei Hochschulkliniken und der Bildungsplanung sowie der Finanzhilfen für Gemeindeverkehrsfinanzierung und soziale Wohnraumförderung entstanden ist. Bis zum 31. Dezember 2013 werden die Beträge anhand des Durchschnitts der Bundesanteile im Zeitraum 2000 bis 2008 berechnet.

(2) Die Mittel nach Absatz 1 werden bis zum 31. Dezember 2013 auf die Länder verteilt

  • als jährliche Festbeträge, berechnet nach dem Durchschnittsanteil jedes Landes in den Jahren 2000 bis 2003,
  • zweckgebunden für die Aufgabenbereiche der bisherigen Mischfinanzierungen.

(3) Bund und Länder überprüfen bis Ende 2013, ob die zugewiesenen Mittel weiterhin angemessen und erforderlich sind. Ab dem 1. Januar 2014 entfällt die Zweckbindung nach Absatz 2 Nummer 2; die investive Zweckbindung des Mittelvolumens bleibt jedoch bestehen. Regelungen aus dem Solidarpakt II bleiben unberührt.

(4) Die Einzelheiten regelt ein Bundesgesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf.

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