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§ 0628 BGB

  • Weitergeleitet von „628 Abs. 1 Satz 2 BGB“
  • juristi.Redaktion
  • 16. Dezember 2020 um 00:36
  • 14. November 2025 um 17:14
  • 937 mal gelesen
  • juristi.kon Fachbegriff
  • einfach
  • Teilvergütung und Schadensersatz bei fristloser Kündigung

    (1) Wird nach dem Beginn der Dienstleistung das Dienstverhältnis auf Grund des § 626 BGB oder des § 627 BGB gekündigt, so kann der Verpflichtete einen seinen bisherigen Leistungen entsprechenden Teil der Vergütung verlangen. Kündigt er, ohne durch vertragswidriges Verhalten des anderen Teiles dazu veranlasst zu sein, oder veranlasst er durch sein vertragswidriges Verhalten die Kündigung des anderen Teiles, so steht ihm ein Anspruch auf die Vergütung insoweit nicht zu, als seine bisherigen Leistungen infolge der Kündigung für den anderen Teil kein Interesse haben. Ist die Vergütung für eine spätere Zeit im Voraus entrichtet, so hat der Verpflichtete sie nach Maßgabe des § 346 BGB oder, wenn die Kündigung wegen eines Umstands erfolgt, den er nicht zu vertreten hat, nach den Vorschriften über die Herausgabe einer ungerechtfertigten Bereicherung zurückzuerstatten.

    (2) Wird die Kündigung durch vertragswidriges Verhalten des anderen Teiles veranlasst, so ist dieser zum Ersatz des durch die Aufhebung des Dienstverhältnisses entstehenden Schadens verpflichtet.

    • Arbeitsrecht
    • Zivilrecht
    • Schadensersatz
    • fristlose Kündigung
    • Schuldrecht
    • Dienstvertrag
    • § 628 BGB
    • Teilvergütung

(1) Wenn nach dem Start der Dienstleistung das Arbeitsverhältnis laut § 626 BGB oder § 627 BGB gekündigt wird, kann die betroffene Person einen Teil der Bezahlung verlangen, der ihren bisherigen Leistungen entspricht. Kündigt jemand, ohne dass der andere sich falsch verhalten hat, oder sorgt er durch sein Fehlverhalten dafür, dass der andere kündigt, hat er keinen Anspruch auf die Bezahlung, wenn seine bisherigen Leistungen für den anderen nicht mehr interessant sind. Falls die Bezahlung für eine spätere Zeit im Voraus gezahlt wurde, muss die betroffene Person sie gemäß § 346 BGB oder, wenn die Kündigung aus einem Grund erfolgt, für den sie nichts kann, nach den Regeln zur Rückgabe von ungerechtfertigter Bereicherung zurückzahlen.

(2) Wenn die Kündigung durch das falsche Verhalten des anderen veranlasst wurde, muss dieser den Schaden ersetzen, der durch die Beendigung des Arbeitsverhältnisses entsteht.

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