HPV steht für Humane Papillomviren.
Dabei handelt es sich um eine sehr häufige Gruppe von Viren, die vor allem durch Haut- und Schleimhautkontakt übertragen werden – meist beim Sexualkontakt.
1 Was macht HPV?
Es gibt über 200 verschiedene HPV-Typen:
- Niedrigrisiko-Typen → verursachen z. B. Genitalwarzen
- Hochrisiko-Typen → können Krebs auslösen
👉 Besonders wichtig:
- Gebärmutterhalskrebs
- aber auch Krebs im Anal-, Mund-/Rachen- oder Genitalbereich
2 Wie häufig ist HPV?
- Sehr verbreitet: Die meisten sexuell aktiven Menschen infizieren sich irgendwann
- Oft keine Symptome
- In vielen Fällen heilt die Infektion von selbst aus
- Bleibt sie bestehen, kann sie langfristig Krebs verursachen
3 Gibt es eine Impfung?
👉 Ja – und sie ist eine der wichtigsten Krebspräventionsmaßnahmen.
Empfehlung:
- für Mädchen und Jungen von 9 bis 14 Jahren
- möglichst vor dem ersten Sexualkontakt
Impfung:
- 2 Impfungen (bei frühem Beginn) im Abstand von mehreren Monaten
- bei späterem Beginn: 3 Impfungen erforderlich
- schützt vor den wichtigsten krebsauslösenden HPV-Typen
4 Warum ist die Impfung so wichtig?
- schützt vor verschiedenen Krebsarten
- reduziert deutlich das Risiko für Gebärmutterhalskrebs
- wirkt am besten vor einer möglichen Ansteckung
5 ❗ Wichtig zu wissen
- Die Impfung ersetzt nicht die Vorsorgeuntersuchungen (z. B. Pap-Test)
- Auch geimpfte Personen sollten regelmäßig zur Krebsfrüherkennung gehen
6 Kurz gesagt
HPV ist ein weit verbreitetes Virus, das meist unbemerkt bleibt, aber Krebs verursachen kann. Die Impfung im Jugendalter bietet einen wirksamen Schutz.