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§ 219b StGB

  • Weitergeleitet von „219b StGB“
  • juristi.Red
  • 20. Februar 2023 um 13:15
  • 998 mal gelesen
  • juristi.kon Fachbegriff
  • einfach
  • Inverkehrbringen von Mitteln zum Abbruch der Schwangerschaft

    (1) Wer in der Absicht, rechtswidrige Taten nach § 218 StGB zu fördern, Mittel oder Gegenstände, die zum Schwangerschaftsabbruch geeignet sind, in den Verkehr bringt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    (2) Die Teilnahme der Frau, die den Abbruch ihrer Schwangerschaft vorbereitet, ist nicht nach Absatz 1 strafbar.

    (3) Mittel oder Gegenstände, auf die sich die Tat bezieht, können eingezogen werden.

    _____________________________

    §§ 218 bis 219b (früher §§ 218 bis 219d): IdF d. Art. 13 Nr. 1 G v. 27.7.1992 I 1398 mWv 5.8.1992; Art. 13 Nr. 1 trat einstweilen nicht in Kraft gem. BVerfGE v. 4.8.1992 I 1585 - 2 BvO 16/92 u. a. -; die einstweilige Anordnung v. 4.8.1992 wurde nach BVerfGE v. 25.1.1993 I 270 wiederholt.

    § 219b: Anwendbar ab 16.6.1993 gem. Abschn. II Nr. 1 nach Maßgabe der Nr. 2 bis 9 der Entscheidungsformel gem. BVerfGE v. 28.5.1993 - 2 BvF 2/90 u. a. -

    • Strafrecht
    • Inverkehrbringen
    • Schwangerschaftsabbruch
    • § 219b StGB
    • Mittel

Verkauf von Mitteln für einen Schwangerschaftsabbruch

(1) Wenn jemand mit dem Ziel, gegen das Gesetz nach § 218 StGB zu handeln, Mittel oder Dinge verkauft, die für einen Schwangerschaftsabbruch geeignet sind, kann das mit bis zu zwei Jahren Gefängnis oder einer Geldstrafe bestraft werden.

(2) Die Frau, die sich auf ihren Schwangerschaftsabbruch vorbereitet, macht sich dabei nicht strafbar.

(3) Die Mittel oder Dinge, um die es geht, können beschlagnahmt werden.

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juristi.kon

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  • EU beschließt größte Zollreform seit Jahrzehnten: Der Rat der EU hat am 3. September grünes Licht für eine umfassende Reform des europäischen Zollsystems gegeben. Vorgesehen sind eine neue EU-Zollbehörde, eine zentrale Zolldatenplattform und neue Regeln für den Onlinehandel. Nicht-EU-Plattformen sollen beim Verkauf in die EU künftig selbst stärker für Zollformalitäten und Abgaben verantwortlich sein. Mehr erfahren ...


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