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§ 2336 BGB

  • Weitergeleitet von „2336 Abs. 2 bis 4 BGB“
  • werner34
  • 30. Mai 2019 um 16:35
  • 1. April 2025 um 10:51
  • 1.176 mal gelesen
  • juristi.kon Fachbegriff
  • einfach
  • Form, Beweislast, Unwirksamwerden

    (1) Die Entziehung des Pflichtteils erfolgt durch letztwillige Verfügung.

    (2) Der Grund der Entziehung muss zur Zeit der Errichtung bestehen und in der Verfügung angegeben werden. Für eine Entziehung nach § 2333 Abs. 1 Nr. 4 BGB muss zur Zeit der Errichtung die Tat begangen sein und der Grund für die Unzumutbarkeit vorliegen; beides muss in der Verfügung angegeben werden.

    (3) Der Beweis des Grundes liegt demjenigen ob, welcher die Entziehung geltend macht.

    Fassung ab 01. Jan 2010

    ___________________________

    Fassung bis 31. Dez 2009

    (1) ...

    (2) Der Grund der Entziehung muss zur Zeit der Errichtung bestehen und in der Verfügung angegeben werden.

    (3) ...

    (4) Im Falle des § 2333 Nr. 5 BGB ist die Entziehung unwirksam, wenn sich der Abkömmling zur Zeit des Erbfalls von dem ehrlosen oder unsittlichen Lebenswandel dauernd abgewendet hat.

    • Zivilrecht
    • Pflichtteil
    • Erbrecht
    • Beweislast
    • Form
    • Unwirksamwerden
    • § 2336 BGB

(1) Wenn jemand seinen Pflichtteil entziehen will, muss das in einem Testament geregelt werden.

(2) Der Grund für die Entziehung muss zum Zeitpunkt des Testaments vorhanden sein und dort auch erwähnt werden. Wenn man nach § 2333 Abs. 1 Nr. 4 BGB entziehen möchte, muss die fragliche Handlung zum Zeitpunkt des Testaments schon passiert sein und es muss klar sein, warum das nicht zumutbar ist; beides sollte im Testament stehen.

(3) Wer die Entziehung beantragt, muss auch nachweisen, dass der Grund dafür wirklich zutrifft.

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