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§ 0675l BGB

  • Weitergeleitet von „675l Abs. 1 Satz 2 BGB“
  • juristi.Redaktion
  • 12. Dezember 2020 um 21:50
  • 10. Juli 2025 um 18:56
  • 804 mal gelesen
  • juristi.kon Fachbegriff
  • einfach
  • Pflichten des Zahlungsdienstnutzers in Bezug auf Zahlungsinstrumente

    (1) Der Zahlungsdienstnutzer ist verpflichtet, unmittelbar nach Erhalt eines Zahlungsinstruments alle zumutbaren Vorkehrungen zu treffen, um die personalisierten Sicherheitsmerkmale vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Er hat dem Zahlungsdienstleister oder einer von diesem benannten Stelle den Verlust, den Diebstahl, die missbräuchliche Verwendung oder die sonstige nicht autorisierte Nutzung eines Zahlungsinstruments unverzüglich anzuzeigen, nachdem er hiervon Kenntnis erlangt hat. Für den Ersatz eines verlorenen, gestohlenen, missbräuchlich verwendeten oder sonst nicht autorisiert genutzten Zahlungsinstruments darf der Zahlungsdienstleister mit dem Zahlungsdienstnutzer ein Entgelt vereinbaren, das allenfalls die ausschließlich und unmittelbar mit dem Ersatz verbundenen Kosten abdeckt.

    (2) Eine Vereinbarung, durch die sich der Zahlungsdienstnutzer gegenüber dem Zahlungsdienstleister verpflichtet, Bedingungen für die Ausgabe und Nutzung eines Zahlungsinstruments einzuhalten, ist nur insoweit wirksam, als diese Bedingungen sachlich, verhältnismäßig und nicht benachteiligend sind.

    • Zivilrecht
    • Schuldrecht
    • Pflichten
    • Zahlungsdienste
    • Zahlungsinstrument
    • § 675l BGB
    • Zahlungsdienstnutzer

(1) Wenn du ein Zahlungsinstrument bekommst, musst du sofort dafür sorgen, dass die persönlichen Sicherheitsmerkmale gut geschützt sind, damit niemand unbefugt darauf zugreifen kann. Falls du bemerkst, dass dein Zahlungsinstrument verloren geht, gestohlen wird oder missbraucht wird, musst du das sofort dem Zahlungsdienstleister oder einer Person, die er bestimmt hat, melden. Wenn du ein neues Zahlungsinstrument brauchst, kann der Zahlungsdienstleister dir dafür eine Gebühr berechnen, die aber nur die direkten Kosten für den Ersatz abdecken darf.

(2) Eine Vereinbarung, bei der du dem Zahlungsdienstleister versprichst, bestimmte Bedingungen für die Nutzung des Zahlungsinstruments einzuhalten, ist nur gültig, wenn diese Bedingungen fair, angemessen und nicht nachteilig für dich sind.

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  • EU beschließt größte Zollreform seit Jahrzehnten: Der Rat der EU hat am 3. September grünes Licht für eine umfassende Reform des europäischen Zollsystems gegeben. Vorgesehen sind eine neue EU-Zollbehörde, eine zentrale Zolldatenplattform und neue Regeln für den Onlinehandel. Nicht-EU-Plattformen sollen beim Verkauf in die EU künftig selbst stärker für Zollformalitäten und Abgaben verantwortlich sein. Mehr erfahren ...


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