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§ 2247 BGB

  • Weitergeleitet von „2247 BGB“
  • juristi.Redaktion
  • 6. September 2019 um 20:28
  • 1. Oktober 2024 um 17:25
  • 852 mal gelesen
  • juristi.kon Fachbegriff
  • einfach
  • Eigenhändiges Testament

    (1) Der Erblasser kann ein Testament durch eine eigenhändig geschriebene und unterschriebene Erklärung errichten.

    (2) Der Erblasser soll in der Erklärung angeben, zu welcher Zeit (Tag, Monat und Jahr) und an welchem Ort er sie niedergeschrieben hat.

    (3) Die Unterschrift soll den Vornamen und den Familiennamen des Erblassers enthalten. Unterschreibt der Erblasser in anderer Weise und reicht diese Unterzeichnung zur Feststellung der Urheberschaft des Erblassers und der Ernstlichkeit seiner Erklärung aus, so steht eine solche Unterzeichnung der Gültigkeit des Testaments nicht entgegen.

    (4) Wer minderjährig ist oder Geschriebenes nicht zu lesen vermag, kann ein Testament nicht nach obigen Vorschriften errichten.

    (5) Enthält ein nach Absatz 1 errichtetes Testament keine Angabe über die Zeit der Errichtung und ergeben sich hieraus Zweifel über seine Gültigkeit, so ist das Testament nur dann als gültig anzusehen, wenn sich die notwendigen Feststellungen über die Zeit der Errichtung anderweit treffen lassen. Dasselbe gilt entsprechend für ein Testament, das keine Angabe über den Ort der Errichtung enthält.

    • Zivilrecht
    • Erbrecht
    • Testament
    • § 2247 BGB
    • eigenhändiges Testament

(1) Man kann ein Testament einfach selbst schreiben und unterschreiben.

(2) In dem Schreiben sollte der Erblasser auch angeben, wann (Tag, Monat, Jahr) und wo er das Ganze gemacht hat.

(3) Die Unterschrift sollte den Vor- und Nachnamen enthalten. Wenn der Erblasser anders unterschreibt, aber trotzdem klar ist, dass er es ist und dass er es ernst meint, dann ist das auch okay für die Gültigkeit des Testaments.

(4) Leute, die noch minderjährig sind oder nicht lesen können, dürfen kein Testament auf diese Art machen.

(5) Wenn ein Testament nach (1) erstellt wurde und keine Infos über das Datum hat, und es dadurch Zweifel an der Gültigkeit gibt, dann gilt es nur, wenn man anderweitig herausfinden kann, wann es gemacht wurde. Das gleiche gilt, wenn der Ort nicht angegeben ist.

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